Hallo zusammen!
Einer meiner ersten Brahmea hearseyi ist geschlüpft.
Da ich noch kein Tier in meiner Sammlung habe, soll es präpariert werden.
Spannbrett raus, Nadeln und Spannstreifen her, und los geht´s.
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Der spannweiche Falter war einen Tag im Tötungsglas.
Jetzt ist er butterweich und optimal zu spannen.
Aus den Nadeln suche ich eine etwas stärkere Nadel aus, ist ja auch kein kleiner Falter.
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Ich benötige zwei Spannstreifen.
Da ich noch weitere Falter spannen werde, wähle ich die Streifen in Spannbrettlänge.
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Den Falter nehme ich locker zwischen zwei Finger, um die Nadel einzustechen.
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Die Nadel soll zentral im Thorax stecken und senkrecht zur Körperachse ausgerichtet werden.
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So könnte eine gelungene Position aussehen.
Sie ist wichtig, damit nachher beim Flügelausrichten der Körper nicht schiefhängt
und die Präparation misslingt.
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Genauso wichtig ist es, die Nadel dann mittig in der Rille und senkrecht zum Brett einzustechen.
Sonst gibt es beim Flügelausrichten Probleme.
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Nach dem Fixieren des Spannstreifen wird dieser parallel zum Spannbrett ausgerichtet
und vorsichtig über den ersten Flügel gelegt.
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Mit wenigen Nadeln wird der erste Flügel grob vorfixiert.
Der Körper stellt sich dabei schräg, das gleicht sich später aus.
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Nun fixiere ich den zweiten Flügel ebenfalls nur grob vor.
Dann widme ich mich wieder dem ersten Flügel.
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Nun richte ich den ersten Flügel feiner aus und nehme immer mehr Nadeln zum Feststecken.
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Das gleiche wieder mit dem zweiten Flügel. Dann fixiere ich den Hinterleib mit zwei Nadeln.
Man kann natürlich auch etwa einen Wattebausch unterlegen.
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Meistens verzichte ich auf eine Präparation der Beine.
Die Fühler richte ich parallel zur Vorderflügelkante aus und fixiere sie mit Nadeln.
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So sieht der fertig gespannte und fixierte Brahmaea hearseyi aus. War doch gar nicht schwer, oder?
Nun noch mindestens drei, besser sechs Wochen trocknen, damit sich die Flügel nicht mehr senken.
Dann noch das Sammlungsetikett ausdrucken und ab in die Sammlung.
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Das war´s! Und der nächste kommt sogleich!
Grüße
Arnd